Vorgeschichte der Kuziem Singers
Grossvater Simoni Mvimba, mit seiner schönen Tenorstimme, führte die musikalische Rahmen-Gestaltung in Gottesdiensten in Kibokolo (Carmona) in Angola ein. Sein Sohn Daniel Zikisadila folgte dem Weg seines Vaters und dirigierte den bekannten Chor von Kinzau (Kibokolo-Uige). In dieser Zeit befreundete er sich mit der jungen Sopranistin Nsalapa, die später seine Frau wurde.
Im Jahre 1961 wurde dem Ehepaar ihr erster Sohn Simon geboren. Das Paar wünschte sich, dass ihr Sohn Musiker werde, wie sein Grossvater. Drei Monate nach der Geburt von Simon verliess die Familie Zikisadila Angola um in Léopold-Ville (Kinshasa) im Kongo zu leben.
Mit 7 Jahren trat der kleine Simon einem Jugendchor in Kintambo (Kinshasa) bei. Neben dem Singen spielte Simon Percussion (Tam-tam) ein Instrument das schon damals Alt und Jung begeisterte.
1973 gründete der 12 jährige Simon den "Choral des jeunes de Quartiers Zaire (Kinshasa)" und dirigierte ihn.
Zwei Jahre später entschieden sich Simons Eltern mit der Familie nach Angola zurückzukehren.
Zurück in Angola begannen Simon und seine Eltern als Trio aufzutreten. Sie sangen in verschiedenen Chöre: La Choral de Kinzau, Coceval (Choral Central de Luanda), Chorale de l'école du dimanche de Combatentes de Palanca.
Später dirigierten sie alle Jugendchöre in Luanda.
1981 traf Simon zum ersten mal auf Meki. Damals ahnte er noch nicht, dass Meki später einmal seine Frau werden würde. 1982 traten Meki und Simon zusammen an einem Weihnachtsgottesdienst auf. Ihr Auftritt wurde ein grosser Erfolg und das Publikum feierte sie frenetisch.
1983 wurde für Meki und Simon ein ereignisreiches Jahr. Simon und Meki entschieden sich zusammen zu singen und zu heiraten. Sie organisierten ihr erstes Konzert zusammen mit Musikern in einer Baptisten Gemeinde. Der Saal platzte aus allen Nähten. Im gleichen Jahr gingen sie als Sieger des "Festival de la chanson Crétienne" hervor. Meki und Simon wurden als Duo weit herum bekannt.
Geschichte der Kuziem Singers
1999 suchte die 5-köpfige Familie nach neuen Auftrittsmöglichkeiten. Da sie gemerkt hatten, dass man nicht besonders viele Aufträge bekommt, wenn man vor dem Telefon sitzt und auf Anrufe wartet, entschieden sie sich mit ihren Liedern auf die Strasse zu gehen.
Da sie an den Hochzeiten, an denen sie bereits gespielt hatten, oft gebeten wurde Gospels wie Oh Happy Day oder I Will Follow Him zu singen, nahmen sie mit der Zeit immer mehr Gospels in ihr Repertoir auf und entschieden sich nun offiziell speziell mit Gospels auf den Strassen aufzutretten. Somit wurde aus der ursprünglichen afrikanischen Pop-Band ein Gospel-Ensemble, das vorwiegend akkustisch spielt und singt.
Für die Kinder, die zur Zeit noch in der Volksschule waren, war es zwar hart, doch ihre Mühe zahlte sich aus und die Aufträge kamen und die CDs verkauften sich rasant schnell.
2002 mussten wir im Eiltempo die CD UN CANTIQUE NOUVEAU produzieren, da wir gerade miterlebt hatten, wie unsere letztes Exemplar des Albums SINGT HALLELUJA in Bern verkauft wurde.



